August 2020. Der Goldpreis ist am Dienstag kräftig unter die Räder gekommen. Zwischenzeitlich fiel das gelbe Metall um mehr als 75 Dollar. Betrachtet man jedoch den vorangegangenen Anstieg, der sich seit den Corona-Tiefs auf mehr als 600 Dollar beläuft, so sollte niemanden die etwas dynamischere Korrektur auf den falschen Fuß erwischt haben. Je höher der Gummiball vom Boden nach oben springt, desto stärker fällt er zurück. Dabei handelt es sich um ein einfaches physikalisches Gesetz, welches gerade der Goldpreis durchmachen muss.
Mit der Kombination aus einer horizontalen Unterstützung aus dem 50% Fibonacci-Retracement des gesamten Anstiegs seit Mitte Juli bei 1.935/40 Dollar nähert sich der Goldpreis einer wichtigen Unterstützungszone. Unter der beschrieben Haltezone würden sich die nächsten Rückzugslinien aus dem 61,8% Fibonacci-Retracement bei 1.905 Dollar und den seit Mitte März etablierten Aufwärtstrend bei 1.869/85 Dollar ergeben. Danach würde die 50-Tage-Linie bei 1.829 Dollar in den Vordergrund rücken.
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Um den jüngsten Abwärtsimpuls zu entkräften, bedarf es einer Stabilisierung um 1.935/40 Dollar. Als wichtiger Treiber gilt hier wie immer der Realzins in den USA sowie die Kursentwicklung des US-Dollars. Gehen beide weiter zurück, so besteht eine gute Chance darauf, dass sich der Goldpreis an besagter Haltezone stabilisiert und wieder gen Norden dreht.X
Quelle: Daniel Schütz
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