Wie werde ich ein Futures-Trader? (Teil 1)

Fünf Fehler, die Sie besser vermeiden sollten

Der Handel in Futures ist ein hartes Geschäft. Aber wenn Sie zu denen gehören, die Erfolg haben, könnte es auch ein sehr lukratives Geschäft sein. Einige wertvolle Beobachtungen von Brokern können Ihnen dabei helfen, Ihre Lernkurve als Futures-Trader zu beschleunigen. Broker kennen ihre Trader sehr gut. Sie sind Ihr wichtigster Partner, wenn Sie an die Börse gehen. Also hören Sie auf sie. 

Fehler 1: mit wenig Kapital starten

Wenn Ihr Trading-Kapital zu klein ist, sollten Sie keine Futures handeln. Egal was manche Leute darüber sagen mögen. Es gibt einige Handelsstile (Scalpen), bei denen Sie es mit 5.000 Euro versuchen können. Aber in der Regel werden Sie mehr brauchen, vor allem wenn Sie den Faktor Gier und Angst minimieren wollen. Wollen Sie Daytrading betreiben, dann ist 5.000 Euro das absolute Minimum. Besser und sicherer wären zum Beispiel 25.000 Euro. Das ergibt sich allein schon aus dem sogenannten Initial Risk, also aus dem Anfangsrisiko, das Sie bei jedem Trade haben, den Sie eingehen. Versuchen Sie zum Beispiel nicht 5 Lots Rohöl mit 5.000 Euro zu traden. Es wird nicht funktionieren.

Fehler 2: Nicht genug Zeit für Ihre Ausbildung investieren, bevor man mit dem Handel beginnt. 

Manche Trader starten Hals überm Kopf in diesem Business weil entweder ein Freund ihnen gesagt hat, dass sie dort Geld verdienen können. Oder Sie haben in den Nachrichten gehört, dass es gerade einen Mangel an Weizen gibt. Schlimmer noch. Sie haben irgendwo eine Werbung für eine bestimmte „Trading- Strategie" aufgeschnappt, die es so klang, als könne man mit Futures gleich Millionär werden.  

Fehler 3: Sofort mit echtem Geld reinspringen ODER viel zu viel Zeit mit Demo-Accounts verbringen 

Die beiden widersprechen sich scheinbar, aber sie können beide gefährlich für Ihren Trading - Start sein. Wenn Sie versuchen zu daytraden, ohne es einmal im Demomodus versucht zu haben, … dann viel Glück. Sie sollten schon etwas Erfahrung im Umgang mit Handelsplattformen, der Mechanik der Märkte, dem Gefühl von Kaufen und Verkaufen, dem Umgang mit Verlusten und Gewinnen mitbringen bevor Sie mit echtem Geld traden. Handeln Sie aber nach fünf Monaten immer noch mit Spielgeld, dann sind Sie womöglich zu ängstlich für die Börse.

Fehler 4: Viel zu viel Fokus auf Indikatoren legen 

Es gibt Trader, die Jahre damit verbringen, verschiedene Indikatoren zu testen, obwohl sie bekanntlich alle ihre Mängel haben und irgendwann versagen. Man muss es klar sagen: an der Börse ist der Preis wichtiger als alles andere. Es ist ok einige Indikatoren, zu verwenden, die Sie verstehen. Besser Sie verwenden Ihre Zeit und Energie auf die wirklich wichtigen Dinge: korrekte Trade-Ausführung und Money Management. Es ist äußerst wichtig, zu wissen, wie man offene Positionen verwaltet, wann Sie Kontrakte hinzukaufen oder reduzieren sollten, wann Sie Ihre Stops auf breakeven schieben sollten und Gewinnziele verkleinern oder eventuell vergrößern sollten.

Fehler 5: Ihren Handelsfortschritt nicht beobachten

Man wundert sich manchmal wie wenige Trader tatsächlich ein Handelsjournal führen. Die Notizen, die Sie nach Ihrem Handelstag und während des Handels aufschreiben sind für Ihre Lernkurve so unendlich wertvoll. Es sollte Ihnen die Möglichkeit bieten, etwas über sich und Ihre Handelsgewohnheiten zu erfahren. Es hilft Ihnen, Ihren Fortschritt zu verfolgen, so dass Sie sehen können, wie es Ihnen geht und ob Sie Änderungen vornehmen müssen. 
 

 

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